Dies ist kein juristisches Dokument, sondern eine menschliche Antwort auf die Fragen, die eine Praxis vor dem Wechsel stellt: wo die Daten liegen, wer sie sieht, was bei einem defekten Computer geschieht und wie Sie wieder gehen können, wenn Sie es sich anders überlegen. Die vollständigen Dokumente stehen am Seitenende.
Das Programm auf dem Schreibtisch ist ein Fenster in die Praxis, kein Lager. Die Akten liegen auf einem geschützten Server. Geht der Computer kaputt oder wird er gestohlen, sind die Daten unversehrt: Sie melden sich an einem anderen an, und alles ist da.
Jede Praxis sieht nur ihre eigenen Daten. Innerhalb der Praxis meldet sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter mit einem persönlichen PIN an, die Rechte richten sich nach der Rolle, und jede Aktion bleibt im Protokoll.
Die gesamte Datenbank wird per Knopfdruck nach Excel oder ZIP exportiert, und die Löschung erfolgt auf Ihren Wunsch und endgültig. Die Daten gehören der Praxis, nicht uns.
Die Praxisdaten liegen in der zertifizierten Cloud von Microsoft, in der Region Israel — Israel Central. Also physisch im Land, in Rechenzentren von Microsoft mit deren eigenen Zertifizierungen, und nicht auf einem Server unter dem Schreibtisch des Entwicklers.
Auf Ihrem Computer bleiben nur die Programmeinstellungen. Zugangsschlüssel für E-Mail, Zahlungen und Telefonie werden verschlüsselt auf dem Server gespeichert — niemals auf Ihrer eigenen Festplatte.
Microsoft AzureRegion Israel CentralSchlüssel nur auf dem Server
Ein defekter, gestohlener oder neu aufgesetzter Computer vernichtet Ihre Daten nicht: sie liegen auf dem Server. Sie installieren das Programm auf einem anderen Rechner, melden sich an — und die Praxis ist da.
Sicherungen erstellt der Server von selbst, ohne Ihr Zutun und ohne Erinnerungen:
• Wiederherstellung auf einen Zeitpunkt — die Datenbank lässt sich auf jeden Moment der letzten 7 Tage zurücksetzen („so wie es am Dienstag um 11:40 Uhr war“).
• Langfristige Kopien — wöchentliche Kopien werden 8 Wochen aufbewahrt, monatliche 12 Monate, solange die Praxis die Plattform nutzt. So lässt sich auch ein beschädigter oder fehlender Eintrag zurückholen, der erst viel später auffällt.
Das Wiederherstellen ist nicht Ihre Aufgabe: Sie schreiben uns, und wir holen die Daten zurück. Zusätzlich lässt sich in den Einstellungen eine lokale Kopie auf Ihrem Computer aktivieren. Sie ist bewusst standardmäßig ausgeschaltet, damit Patientendaten nie ohne Ihre ausdrückliche Entscheidung auf einer lokalen Festplatte landen.
Andere Praxen — niemals. Die Daten jeder Praxis sind von allen anderen getrennt, und jede Anfrage ist auf Ihre Praxis begrenzt. Diese Isolation wird bei jeder Änderung des Programms automatisch überprüft.
Innerhalb der Praxis — nach Rolle. Das Personal meldet sich mit einem persönlichen PIN an, die Rechte sind getrennt: wer am Empfang sitzt, sieht nicht das, was die Ärztin oder der Arzt sieht.
Wir als Entwickler stöbern nicht in Ihren Akten. Zugriff auf Inhalte ist nur möglich, wenn Sie sich mit einem Problem gemeldet und ihn gewährt haben — und auch dieser Zugriff wird protokolliert.
Das Zugriffsprotokoll lässt sich nicht fälschen. Die Einträge sind über Prüfsummen zu einer Kette verbunden: eine Zeile still zu löschen oder umzuschreiben funktioniert nicht — der Bruch zeigt sich bei der Prüfung.
Solange die Daten durch das Internet laufen, sind sie in einem geschützten Kanal (TLS) — genau wie beim Online-Banking. Eine offene Verbindung nutzt das Programm nie.
Solange die Daten auf dem Server liegen, ist die Datenbank vollständig verschlüsselt, und die sensibelsten Felder — Namen, Kontaktdaten, Behandlungsnotizen — tragen zusätzlich eine eigene Verschlüsselungsschicht.
Passwörter und Integrationsschlüssel werden ausschließlich verschlüsselt auf dem Server gespeichert und nie im Klartext angezeigt — weder in E-Mails noch in Protokollen.
Der Betrieb in Israel richtet sich nach dem Datenschutzgesetz in der Fassung der Novelle Nr. 13 (in Kraft seit dem 14. August 2025). Die Rollen sind so verteilt: die Praxis ist Inhaberin der Datenbank, wir handeln als Verwahrer in ihrem Auftrag. Die Verarbeitungsvereinbarung nach Regel 15 der Datenschutzverordnung (Datensicherheit), 2017 wird bei der Registrierung unterzeichnet.
Die Pflichten zur Registrierung und Meldung beim Register der Datenbanken liegen bei der Praxis — abhängig von Größe der Datenbank und Sensibilität der Angaben. Die Übermittlung von Daten außer Landes erfolgt nach Regel 2 der Datenschutzverordnung (Übermittlung von Daten an Datenbanken im Ausland), 2001.
Der genaue Wortlaut steht in der Datenschutzerklärung. Diese Seite erklärt ihn in einfacher Sprache und ersetzt keine Rechtsberatung.
In Israel werden Rechnungen und Steuerbelege von Green Invoice (חשבונית ירוקה), einem lizenzierten externen Dienst, ausgestellt. Die Praxis schließt den Vertrag direkt mit ihm; das Programm übergibt nur die Rechnungspositionen — Betrag, Leistungen, Mehrwertsteuer. Klinische Inhalte gehen dorthin nie.
Kartennummern sehen und speichern wir nicht: die Zahlung läuft beim Zahlungsdienstleister, und das Programm erhält nur einen anonymisierten Zahlungsvermerk. Die Rechnungsstellung ist optional — die Praxis entscheidet selbst, ob sie sie überhaupt aktiviert.
Das Gespräch wird nicht aufgezeichnet. Weder Audio noch ein Transkript des Anrufs wird gespeichert — weder bei uns noch beim Telefonieanbieter.
Es bleiben nur die Anrufmetadaten (Nummer, Uhrzeit, Dauer) und das, was der Sprachassistent am Telefon auf Wunsch der Patientin oder des Patienten hinterlegt hat: eine Nachricht für die Praxis, ein Termin oder eine Anforderung für ein Folgerezept. Dieselbe Regel gilt für die Sprachassistenz im Programm.
Sie können die gesamte Datenbank jederzeit und ohne Begründung nach Excel oder ZIP exportieren — es ist eine Schaltfläche in den Einstellungen, auf eine Freigabe muss niemand warten.
Die Löschung erfolgt auf Wunsch der Praxis und ist endgültig. Ablauf, Fristen und was mit den Sicherungen geschieht, stehen auf der Seite Datenlöschung.
Alles oben ist in menschlicher Sprache geschrieben. Der juristisch genaue Wortlaut steht in diesen Dokumenten:
DPA, BAA und die schriftliche Bestätigung des Sprachanbieters über die Nichtspeicherung senden wir Praxen und ihren IT-Fachleuten auf Anfrage zu.
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